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3.2.2018 Schatzsuche – Der besondere Schmerz…

Wer kennt das nicht, Du sagst etwas und kannst den Satz nicht zurückholen, Du tust etwas und kannst es nicht rückgängig machen. Selbst Menschen die Du liebst, Deine Frau, Deine Kinder, werden verletzt. Du merkst es vielleicht erst, wenn der Schaden offenkundig ist. Das bereitet Schmerz beim „Opfer“ aber eben auch bei „Dir“ selbst – der besondere Schmerz.
Am Samstag trafen wir auf der Schatzsuche in Ludwigsburg gleich am Anfang auf zwei freundliche junge Männer. Tareks Familie stammte aus der Türkei, Sanjar aus Angola (Namen geändert) – Beide wurden in Deutschland geboren. Tarek war eher etwas zurückhaltend, also fragte ich Sanjar, wofür ich beten könnte. Die Antwort war erstaunlich, er sagte: „…dass ich mit meinen Sünden klarkomme“. Noch nie hatte mir jemand so ein Anliegen gesagt. Was für ein Vertrauen. Einerseits freute ich mich über die Antwort, gleichzeitig fühlte ich seinen Schmerz, er meinte es wirklich ernst. Schmerzen in der Seele sind oft schlimmer als körperliche Schmerzen. Oft machen sie auch körperlich krank. Wenn’s nicht mehr auszuhalten scheint, führt es bis dahin, dass Menschen sich etwas antun…
Es war nicht an der Zeit, nach den „Sünden“ zu fragen, es war an der Zeit, die Lösung zu zeigen: JESUS.
Wir sagten ihm: „…es ist gut, dass Du dieses Anliegen so sagen kannst, denn es zeigt, dass Du „fühlen“ kannst und Dein Herz „lebt“. Du kannst mit Deinen Sünden nicht klar kommen und Du brauchst es auch nicht. Es braucht eine Lösung und es gibt eine Lösung – Jesus hat Deine Sünden auf sich genommen und bezahlt, das hat für ihn den Tod bedeutet.“ Wir erklärten ihm, dass dies wirksam wird, wenn man sein bisheriges selbstbestimmtes Leben aufgibt und JESUS als Herrn und Gott über sein Leben einlädt. Er wollte wirklich das neue Leben und er hat den Schritt im Gebet getan. Halleluja!
Im biblischen Ursprungstext steht für Sünde ein Wort, das bedeutet: „Zielverfehlung“. Lange Zeit dachte ich, „Du hast’s nicht recht gemacht, Du hast es nicht geschafft“. Das Ziel ist aber nicht, dass ich es „recht mache“, das Ziel ist die Herrlichkeit Gottes. „Herrlichkeit“ meint seine Schönheit, seine leidenschaftliche Liebe, Leben überreich, Freude pur…sein Vaterherz…Ort der Vergebung und Versöhnung…Ort der Heilung…Ort der Freiheit…der Gerechtigkeit…der beste Ort im ganzen Universum…nicht in Worte zu fassen. Dafür sind wir eigentlich gemacht – es geht nur darum, dort anzukommen durch Jesus und darin zu leben. Das ist höchst attraktiv und durch den Heiligen Geist schon jetzt mehr und mehr erlebbar. Daraus kommen die Lebensveränderungen zum Guten. Sanjars Gesicht war voller Freude…Danke JESUS.
NoEl

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