12.12.2015 Schatzsuche in Waiblingen – Jesus setzt sich für die Menschen voll ein

„Der Engel des Herrn tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf und führte sie heraus“ (Apg. 5,19)

Im Vorfeld der Schatzsuche bekamen wir einen Gebetseindruck:
„Da war ein Torbogen, in diesem stand ein Löwe. Der Löwe ging in die Stadt. In der Stadt waren überall Engel Gottes, dadurch war es ringsum hell. Der Torbogen war mit Blut bestrichen“.
Die Deutung: „Jesus, der Löwe von Juda, ist da und setzt sich für die Menschen voll ein (er streitet). Der Torbogen ist mit dem Blut Jesu bestrichen – wie bei der Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten – und markiert den Weg ins Leben.“
Es war eine besondere Schatzsuche. Jede Schatzsuche ist ein Original und keine Kopie vom letzten Mal – deshalb besonders.
Wir waren 8 Schatzsucher und sind in 3 Teams gestartet.

Ein paar Highlights:
– es war sehr einfach, die Schätze zu finden. Dabei hatten wir auffällig viele Schätze aus anderen Ländern, besonders Flüchtlinge.
Auf die ersten Beiden traf „Bushaltestelle“ und „Backenbart“ zu. Sie waren aus dem Irak und freuten sich, dass wir sie ansprachen. Die Verständigung war auf Englisch mehr recht als schlecht.
Dann holte einer sein Handy hervor und schlug vor, seinen Freund anzurufen, der könne deutsch. Als wir am Telefon von Gott sprachen und erklärten, was wir machen, brach aus ihm die ganze Enttäuschung und sein Entsetzen heraus, was im Namen seiner Religion passierte. Wir konnten nicht alles, was uns auf dem Herzen war, verständlich machen, aber am Ende schenkten wir den Beiden ein Neues Testament in Arabisch/Deutsch. Man konnte sehen, wie sehr sie das wertschätzten.
– dann kam uns eine 4er-Gruppe junger Männer entgegen. Sie lächelten uns freundlich an und wir wussten, das sind Schätze! Es waren ebenfalls Flüchtlinge. Die Verständigung war auch bruchstückhaft und schwierig. Einer kam erst an diesem Samstag an, er stammte aus Palästina. Wir redeten von Gott und erklärten das Evangelium von Jesus. Auch jetzt war es unklar, wie viel wir verständlich machen konnten. Wir schenkten ihnen Neue Testamente auf Arabisch und luden sie ins Gospel-Forum ein. Auch sie freuten sich sehr über die Begegnung.
– vor dem C+A sahen wir einen Mann das „zweite Mal“ – das bedeutet, die Person ist „Schatz“. Es ging nur ein Schatzsucher aus dem Team auf ihn zu. Dann zeigte sich, dass er „fingerfreie Handschuhe“ trug (stand auf unserer Karte). Es war eine längere Begegnung. Auf Fragen nach seiner Herkunft und Sprache, wich er aus. Er lese hin und wieder in der Bibel, aber es war deutlich, dass er Jesus noch nicht wirklich in sein Leben aufgenommen hatte. Auch zu diesem Thema wich er aus. Am Ende bekam er die Einladungskarte ins Gospel-Forum. Später trafen wir ihn ein weiteres Mal. Es zeigte sich, dass er aus Weißrussland stammte. Unsere Schatzsucherin im Team stammt aus Russland und konnte sich viel besser mit ihm verständigen und einfühlen. Nach ihrem Eindruck war vermutlich unser Schatz Jude, der dies aus Furcht verbirgt. Wir beteten für ihn in Abwesenheit.

Ich habe bewusst diese Beispiele hier beschrieben, weil wir auf dieser Schatzsuche häufig die Begegnungen damit abschlossen, für die Schätze um eine direkte Offenbarung von Jesus zu bitten. Und dies trifft auf den geistlichen Eindruck vor der Schatzsuche: „Der Engel des Herrn tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses auf und führte sie heraus“ (Apg. 5,19).
Ich glaube, dass Gott das tun wird!
NoEl