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16.01.2016 Schatzsuche in Ludwigsburg und in Fellbach – …ein Glas warme Milch

„Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott; gerecht und wahr sind deine Wege, König der Völker bist Du“ (Offb. 15,3)

Es ist eine besondere von Gott initiierte und gesegnete Entwicklung, die wir nun Anfang 2016 sehen:
Obwohl unser Hauptleiter Ulli aus terminlichen Gründen nicht auf Schatzsuche gehen konnte (…das schmerzt ihn immer sehr), fanden 2 Schatzsuchen im Großraum Stuttgart und eine in Schmalkalden (Thüringen) statt. Aus Thüringen bekamen wir eine Kurzinfo – möglicherweise waren noch weitere besuchte Gemeinden unterwegs.

In Fellbach leitete Simone die Schatzsuche.  6 Leute in 2 Teams suchten Schätze:
Es fanden viele gute Gespräche und Begegnungen statt. Eine Frau hat Jesus in ihr Leben eingeladen, Halleluja!
Ein Schatz war sehr interessiert und hat das Team zu sich nach Hause zum Tee eingeladen (…hatten wir noch nie).
Es entwickelte sich ein sehr gutes Gespräch – im Warmen. Das Team durfte für Heilung der Bandscheibe beten. Er hat sich für den Heiligen Geist geöffnet, wurde gesegnet und stark ermutigt, sich taufen zu lassen.
In Ludwigsburg leitete Ralf, sie waren zu zweit unterwegs:
„Wir hatten eine gute Zeit in Ludwigsburg. Viele gute Gespräche; für die meisten Schätze durften wir beten. Eine Frau war so berührt, dass sie Tränen in den Augen hatte. Eine kleine Gruppe Moslems hat einen Film über Jesus angenommen. Zwei Religionslehrerinnen waren leider nicht offen.
Der Manuel (zweite Schatzsucher) war wirklich eine Gebetserhörung. Er war schon lange nicht mehr bei einer Schatzsuche, hatte heute aber den Eindruck, dass er gehen sollte. Er war eine große Hilfe!“
Soweit aus den Teams.

In meinem Herzen spüre ich, dass das sehr wichtig war und Gewicht hatte, dass diese Teams losgezogen sind – gerade auch in Ludwigsburg – „nur“ zu zweit!
Welche Bedeutung das scheinbar Geringe letztlich hat, sehen wir nicht immer gleich. Pastor Christian hat heute Morgen eine (wahre) Geschichte erzählt – sie ist für mich die „Schatzsucher-Ermutigungs-Geschichte“.
Ich versuche sie in Kurzform wiederzugeben:
Im 19. Jh. war ein später weltberühmter Gynäkologe noch im Studium. Er musste nebenher seinen Unterhalt verdienen. Aber es reichte immer weniger und es ging ihm sehr schlecht dabei. In seiner Not verlor er den Glauben an Gott und an die Menschen. „Notgedrungen“ machte er sich auf, um irgendwo anzuklopfen und um Essen zu bitten. Er klopfte. Eine Teenagerin machte auf. Als er sie sah, verlor er jeden Mut. Er bat nur noch um ein Glas Wasser. Sie bat ihn herein und brachte ihm stattdessen ein großes Glas warme Milch. Er fragte, was er ihr schuldig sei. Sie sagte: Meine Mutter hat mich gelehrt, wenn dich jemand um etwas bittet, dann gib es ihm umsonst und segne ihn damit. Er ging. Dieses Ereignis hatte ihn total ermutigt – er fand Glauben und Hoffnung wieder und machte weiter.
Jahre später erkrankte die Frau. Ihre Ärzte konnten ihr nicht helfen. Sie musste in eine teure Fachklinik. Der Chefarzt erkannte sie wieder und übernahm die Behandlung. Sie wurde gesund! Die Rechnung wurde erstellt und in diesem Fall dem Chefarzt gegeben. Der Betrag war so hoch – dafür müsste die Frau ihr ganzes Leben arbeiten. Er nahm die Rechnung und händigte sie der Frau aus. Als sie diese zu Hause las, stand unter der riesigen Summe:
Bezahlt durch ein Glas warme Milch“.

Toll, dass bereits an mehreren Orten gleichzeitig Schatzsuchen stattfinden. Es ist viel gewachsen und es wächst weiter.
“Groß und wunderbar sind Deine Werke…”
NoEl

Kommentar ( 1)

  1. Otto Reiser says:

    Die “Milchglasbezahlung fand ich auch super und auch Eure Zeugnisse im Plenum. Otto