Da sucht ein junger Mann seine Mutter und findet Jesus

Wir waren heute in Bad Cannstatt unterwegs und es war für mich wegen dem Volksfest und der vielen Menschen (vor allem das Verhalten der Leute) eine besondere Herausforderung. Wir hatten “Rossmann” auf der Karte und gingen vom Bahnhof zum Wilhelmsplatz. Direkt beim Rossmann fanden wir einen Mann mit einem Kreuz auf dem Shirt – das hatte ich auf der Karte. Der Mann war aber sehr ablehnend. Wir sind dann die Rolltreppe heruntergefahren und befanden uns nun mitten auf dem Platz. Viele Eintragungen unserer Schatzkarten trafen hier ein: Wir waren nach wie vor beim Rossmann, dann war da ein Brunnen mit einer Skulptur, das Wort „Tor“ stand auf einem Plakat und auf der anderen Seite des Platzes war ein Herz – das wir auch auf der Karte hatten. Wir waren goldrichtig und unsere Blicke schweiften über den Platz. Dann entdeckte ich auf der anderen Seite der Straße einen jungen Mann mit einem Schachbrettmuster auf dem T-Shirt, das ich auf meiner Karte verzeichnet hatte. Der Mann lief ziellos umher, als suche er etwas. Daher beschlossen wir, ihn von zwei Seiten her „einzufangen“ und liefen los. Sarah und ich rannten über die Straße und holten ihn schnell ein, denn er machte plötzlich kehrt und lief in unsere Richtung. Wir sprachen ihn an. Den Ort, an dem wir ihn ansprachen, hatte Sarah bereits zuhause im Geist gesehen!! Er signalisierte uns, dass er keine Zeit hätte. Wir ließen nicht locker und konnten ihn dann doch in ein Gespräch verwickeln.  In diesem Gespräch wurde er immer offener und erzählte uns von seinen Nöten. Wir erzählten ihm von unserem Glauben, unserer Beziehung zu Jesus. Und er erkannte, dass er das in dieser Form noch nicht hatte – er begriff, dass sein Glaube nur Religion ist und mit dem Glauben der Bibel nichts zu tun hatte. Wir fragten ihn, ob er Jesus jetzt annehmen wolle, was er aber verneinte. Ich fragte ihn, ob ich ihm trotzdem erklären dürfte wie man sein Leben Jesus gibt. Das wollte er und wir erklärten es ihm. Er versprach uns, das heute Abend daheim zu tun. Er versprach uns auch ins GospelForum zu kommen, um uns von seiner Bekehrung und seinem neuen Leben zu berichten.
Am Ende des Gesprächs klingelte sein Handy, seine Mutter war dran. Sie rief an, um ihm zu sagen, dass sie zuhause sei – und so nahm auch seine Suche ein glückliches Ende. Dieser junge Mann hatte seine Mutter in der Menschenmasse verloren und fing an sie zu suchen – er fand nicht seine Mutter, sondern Jesus.

Wie er uns ca. eine Woche später per Mail mitteilte, hat er tatsächlich zuhause sein Leben Jesus übergeben.

Sarah und Ulli