Gothik – Pierre lädt Jesus in sein Leben ein

Martina, Reggie, Corny, Simon und ich waren in Stuttgart unterwegs. Hinweise wie Waffenladen, Mann in Schwarz und Springerstiefel brachten uns zu einem auffällig gekleideten Pärchen. Sie waren komplett im Gothik Style, ganz schwarz angezogen, überall Nieten und Piercings. Was mir sofort auffiel war, dass ihre Augen im Gegensatz zu ihrem Äußeren ganz weich aussahen. Während wir mit ihnen sprachen, erfüllten sich noch mehr Hinweise. Es wurde immer eindeutiger, dass der Herr diese Beiden an diesem Tag erreichen wollte. Der Mann, Pierre, erzählte ganz offen von einem Problem, das er mit seinem besten Freund hatte. Der Freund hieß Tobi, diesen Namen hatten wir auf der Schatzkarte. Er hatte Stress mit mit ihm, woraus eine große Verletzung entstanden ist. Alles das hatten wir auf den Schatzkarten. Als wir dafür gebetet hatten, verabschiedeten wir uns. Beim Gehen fiel Reggie noch ein besonderer Tribal-Ohrring auf, diesen hatte er am Abend zuvor exakt gesehen. Als wir danach über die Begegnung redeten, bekam ich keinen Frieden. Es war plötzlich sonnenklar, dass wir sie nicht hätten gehen lassen dürfen. Da war noch was, ich spürte das ganz genau. Als wir sie wieder eingeholt hatten, hatten Reggie und Simon prophetische Eindrücke über ihr Leben. Sie waren beide ganz ruhig, und hörten aufmerksam zu. Dann erzählte uns Pierre, dass er sich seit 15 Jahren mit der spirituellen Welt befasst und dass er auch schon öfters „Angebote von unten“ bekommen habe. Er erklärte, dass ihm Macht in der Welt angeboten wurde, er hätte dazu nur seine Seele verkaufen müssen. Er hat diese Angebote immer abgelehnt. Es lief mir kalt den Rücken runter und ich spürte, dass da auch andere Mächte präsent waren. Mittlerweile standen wir als komplettes Team, fünf Leute, vor ihnen, was wir normalerweise nicht machen. WOW so genial was dann passierte: Reggie fragte sie, ob sie Jesus kennen, ob sie wissen, wer er ist. Als sie das verneinten, hielt er aus dem Stehgreif eine Minipredigt über das Evangelium. Wir standen alle mit offenen Mündern und großen Augen diesen schwarzgekleideten Menschen gegenüber und wurden Zeugen des absolut Übernatürlichen, denn die entscheidende Frage kam: Wollt ihr es probieren und Jesus in euer Leben einladen? Sie, Jasmin, war noch nicht bereit, aber Pierre war es. So durfte ich an diesem Abend mein erstes Übergabegebet mit einem extrem wertvollen Menschen beten. Halleluja AMEN 🙂

WICHTIG: Man hat gemerkt, dass ihre Herzen offen waren, weil wir ihnen mit Gottes Liebe gegenüberstanden. Sie haben gespürt, dass da keine Ausgrenzung für ihr Anderssein ist, keine Ablehnung und Verurteilung. Das war meiner Meinung nach der entscheidende Schlüssel zu ihren Herzen.

Eine Seele mehr, die gerettet ist. Danke Jesus 🙂

Gaby