Ich bin doch eine Schwester

Wir waren in Heilbronn unterwegs und haben dort viele Schätze gefunden – doch der letzte Schatz war wieder ein echter Knaller. Wir hatten Schiff, Bank und Neckar auf der Karte und es war klar, das finden wir alles am Götzenturm. Dort am Götzenturm angekommen, trafen wir das Team von Elisabeth und sie zeigte uns den Weg zum Theaterschiff. Auf dem Weg zum Schiff überholten wir eine ältere Dame mit zwei Walking-Stöcken, wir hatten „zwei Krücken“ auf der Karte, sprachen sie aber nicht an. Als wir am Theaterschiff ankamen, trafen da viele Eintragungen auf unseren Karten ein. Da waren: Schiff, Neckar, Bank, Bier (Werbung) und zu unserem Erstaunen hing da an dem Schiff ein Plakat mit Nonnen drauf! Das Theaterschiff spielt gerade das Stück: Non(n)sens. Auf meiner Karte stand: Plakat und „eine Schwester“. Schon beim Vorbereiten lachten wir über die Eintragung „eine Schwester“; ich sagte noch: Wir werden heute wohl eine Nonne treffen! Und hier war sie – auf einem Plakat und dann gleich noch in Mehrzahl! Die ältere Dame kam jetzt auch am Theaterschiff an und irgendwie spürten wir alle, dass wir sie ansprechen sollen – dieses Empfinden hatten wir schon, als wir an ihr vorbeigingen. Mittlerweile war es schon dunkel – und sonst war auch weit und breit niemand zu sehen – also sprachen wir sie an. Das Gespräch nahm seinen Lauf und  im Austausch bezeichnete sie die Walking-Stöcke als „ihre Krücken“! Wow – sie war ganz klar unser Schatz! Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass sie eine Frau war, die jetzt im hohen Alter zum Glauben an Jesus gekommen war. Wir lachten und freuten uns alle miteinander. Sie war begeistert von unserer Schatzsuche, vor allem, dass sie „Schatz“ war, und ließ sich alles genau erklären. Ich zeigte ihr die Eintragungen auf meiner Schatzkarte, auch den Punkt: „eine Schwester“, und deutete auf das Plakat mit den Nonnen. Sie schüttelte den Kopf und meine: Nicht die Nonnen, ich bin doch „eine Schwester“! Ja genau, sie war ja unsere „Glaubensschwester“! Wow! In dieser Weise hatte sich eine Eintragung auch noch nie erfüllt, eine Doppelerfüllung! Wir durften dann für ihren Rücken und ihren Arm beten und die Schmerzen verließen sie – Danke Jesus! Wir beteten noch zusammen, segneten uns und verabschiedeten uns dann. Es war eine wirklich eine sehr nette ältere Dame; und es war wieder so eine großartige Geschichte die unser Gott so in unser Leben geschrieben hat. Beim Verabschieden meine sie noch: Das muss ich morgen in meiner Gemeinde erzählen! Danke Jesus!!
Ulli