Meine 2. Schatzsuche

Heute, 25.10.14, war ich zum 2. Mal bei einer Schatzsuche dabei und diesmal waren wir in meiner Heimatstadt Heilbronn unterwegs. Auf meiner Schatzkarte hatte ich ein paar eher ungewöhnliche Sachen, doch diese Hinweise haben uns geholfen diese wertvollen Schätze zu finden. Zum einen hatte ich König auf meiner Schatzkarte stehen. In der Fußgängerzone gingen wir an zwei auffällig geschminkten Personen vorbei, welche als Statuen da standen. So fragten wir uns in der Gruppe, ob der eine der König auf meiner Karte sein könnte. Auf Ute’s Karte stand Fußgängerzone. Doch zuerst haben wir diese Person nicht angesprochen, da es ein stummer Darsteller war, der nicht so einfach antwortet. Doch kurze Zeit später kamen die beiden Männer mit einem anderen Mann angelaufen und wir sprachen die als König verkleidete Person an. Der unverkleidete Mann konnte deutsch und war auch bereit dem “König” ins slowakische zu übersetzen. Im Gespräch kam heraus, dass er Rückenschmerzen hat und so hat Simon bei ihm die Hände aufgelegt und für ihn gebetet. Zuerst war der Schmerz, auf einer Skala von 1 bis 10, bei der Stufe 6 und ging dann runter auf 3 und nach weiteren Gebeten nach 1 und dann auf 0. Zum Abschied gaben wir den Männern die Hand und gingen weiter. Plötzlich kam der Übersetzer uns hinterher gelaufen, da er bei der Verabschiedung von Simon ein Prickeln in seiner Hand gespürt hat, und so hat Simon auch für ihn und seine Mutter, die Krank ist, gebetet. Sichtlich berührt und strahlend gingen die drei Männer weiter. Auf meiner Schatzkarte hatte ich für eine Aktion im Oktober und gewisser Kälte ein paar sehr ungewöhnliche Angaben – barfuss und Bikini. In der Stadtgalerie wurden wir dann fündig. Da war gerade ein Tanzauftritt und eine Frau mit blauem Rock und einem blauen Bikinioberteil tanzte barfuss einen wunderschönen Tanz vor. Ich wusste diese Frau muss ich ansprechen. Trotz, dass ich sonst nicht so mutig war die Leute anzusprechen, ging ich zu der Frau hin und erzählte ihr von unserer Schatzsuche und dass sie unser Schatz ist. Es hat sie sichtlich berührt und ich durfte für sie und ihre Söhne beten. Neben diesen Erlebnissen hatten wir noch viele andere schöne Begegnungen, welche die Schätze, die wir fanden, tief berührte, als auch bei uns große Freude im Herzen frei setzte. So freue ich mich schon auf die nächste Schatzsuche in Heilbronn oder der näheren Umgebung.
Susanne