Wer uns anspricht ist Schatz!

Die Schatzsuche in Schorndorf begann diesmal überraschend schnell. Kaum ein paar Meter gelaufen, wurden wir bereits von einem Mann freudig begrüßt und angesprochen. Wer uns anspricht ist Schatz! Zur rechten Zeit durften wir dem zweifelnden Tuba-Spieler (Landeskirche-Posaunenchor) Zeugen von Gottes Liebe sein und für ihn beten, genauso wie wenig später für einen Chorleiter in der Kirche und zwei weitere (kath. und evang.) glaubende Paare. Es war irgendwie dran, nahe Geschwister im HERRN zu ermutigen und den Blick auf DEN bzw. das zu lenken, worauf es IHM ankommt.
Herausfordernd war wieder einmal die Erfahrung, dass Jesus keine Berührungsängste auch mit augenscheinlich weniger attraktiven Menschen kennt. Eine ältere ungarische Frau mit großer Zahnlücke und markantem Erscheinungsbild erlebte sich in unserer Begegnung so von Gott ge-WERT-schätzt, dass sie danach strahlend vor Freude uns zum Abschied sogar die Hand küsste.
Einem älteren Schatz-Ehepaar („blaue Jacke“, „Kindergarten“) mussten wir etwas hinterherlaufen. Auf dem Friedhof („Leichen“) holten wir sie ein. Dort befand sich eine Kapelle, in der aufgrund der Remstal-Gartenschau eine größere Ausstellung rund um das Evangelium aufgebaut war. Eine Frau mit Hut saß im Eingangsbereich als Ansprechperson. Sie erlebte vermutlich mit, wie wir mit den Schätzen sprachen, über Lebensübergabe, dass wir für sie beten durften, die Frau zu Tränen gerührt war.
Ein anderes Team traf in der Innenstadt an einem Imbisswagen auf 3 junge Männer. Zwei kannten Jesus, der Dritte nicht. Der aber hieß „Felix“ (Name geändert) und stand namentlich auf unserer Schatzkarte! So durften wir beten und Schriften verteilen. Der Imbiss-Besitzer, war, wie sich herausstellte, selbst evangelistisch unter-wegs und angenehm überrascht. Wir durften ihn einladen, uns vielleicht beim nächsten Mal zu begleiten. Das hat uns besonders gefreut, weil es an diesem Tag unser Gebetsanliegen war, auch zukünftige Schatzsucher zu finden.
Als wir uns endlich voneinander verabschiedeten – wir hatten unsere Fahrzeuge mit Erlaubnis bei der Vomi-Gemeinde (Scala) in Schorndorf abgestellt – kam plötzlich eine Frau mit Hut auf uns zu und wollte mehr über die Schatzsuche erfahren. Wir haben die Kontaktdaten ausgetauscht. Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja bald Unterstützung?

hjw